Kein Bock auf die AfD – Jusos rufen zur Teilnahme an Kundgebung gegen die AfD auf

Am Sonntag, 24. November, findet der AfD-Parteitag der AfD Osnabrück im Heinz-Fitschen-Haus statt. Die Jusos Osnabrück rufen dazu auf, sich den Protesten zum AfD-Parteitag in Osnabrück anzuschließen und unterstützen diese ausdrücklich. Zur Gegendemo haben verschiedene Organisationen aufgerufen, welcher sich die Jusos Osnabrück anschließen werden. „Vereint wollen wir der AfD zeigen, dass in Osnabrück kein Platz für Rassismus oder Homophobie ist. Gerade in heutigen Zeiten ist es wichtig, dass wir rechtsextremen Parteien ihre Grenzen aufzeigen und deutlich machen, dass eine große Mehrheit für Toleranz und Offenheit stehen“, so Timo Spreen, Vorsitzender der Jungsozialist*innen in Osnabrück.

 

Zudem bedauern die Jusos, dass die AfD ihren Parteitag im Heinz-Fitschen-Haus abhält. Diese Einrichtung stehe für Bildung, Integration, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt, während die AfD für Rückständigkeit, Hass und Ausgrenzung stehe. Die Jungsoszialist*innen solidarisieren sich mit den Mitarbeiter*innen und den Bewohner*innen des Schinkels und werden am kommenden Samstag bunt, laut und friedlich gegen die AfD protestieren.

 

„Die AfD spielt in der Osnabrücker Kommunalpolitik und in der Zivilgesellschaft unserer Region keine bedeutende Rolle. Das muss so bleiben und deswegen stehen wir am Sonntag gegen die AfD.“, begründet Manuel Gava, stellvertretender Vorsitzender der Jusos, den Protest. Die Friedensstadt sei eine Verpflichtung für alle Osnabrücker*innen: „Die AfD ist eine demokratiegefährdende und rechtsextreme Partei. Unsere Friedensstadt ist weltoffen und tolerant.“, führt Gava aus.

 

Für die Osnabrücker Jungsozialist*innen sind Abschottung und Nationalismus nicht die richtige Antwort auf gesellschaftliche Fragen. „Eine vernünftige Antwort auf die Herausforderungen unserer Gesellschaft bedeutet für uns eine gerechte und soziale Integrations- und Sozialpolitik. Wir wollen eine Gesellschaft, in der niemand gegeneinander ausgespielt wird und niemand allein gelassen wird“, fordert Spreen.