Keine Umsetzung des Bebauungsplans bevor nicht eine erschwingliche Alternative in Osnabrück für die betroffenen Musiker*innen geschaffen wurde

Die Jusos Osnabrück fordern, dass die Umsetzung des Bebauungsplans am Limberg nicht umgesetzt wird, bevor nicht eine erschwingliche Alternative für die betroffenen Musiker*innen geschaffen wurde. „Der zukünftige Bebauungsplan sieht vor, dass alle Proberäume am Limberg abgerissen werden. In dem neuen Bebauungsplan sind neue Proberäume nicht berücksichtigt. Auch gibt es zurzeit in Osnabrück keine Alternativen für die Künstler*innen“, erläutert Jan-Lasco Zobawa, Vorstandsmitglied der Jusos. Auf dem alten Kasernengelände am Limberg hat sich in den letzten Jahren eine kreative musikalische Kulturszene gebildet. Mittlerweile sind dort 59 Bands mit insgesamt 265 Künstler*innen ansässig – unterschiedlichste Musiker*innen aus verschiedensten Genres haben hier ein kreatives zuhause gefunden.

„Allein durch das Institut für Musik der Hochschule und einer großen Anzahl an Musikstudierende an der Universität Osnabrück hat unsere Stadt als Musikstandort Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Wird ein solch großes kulturelles Zentrum alternativlos gestrichen, verliert Osnabrück einen wertvollen Teil seiner musikalisch-kulturellen Identität“, führt Timo Spreen, Vorsitzender der Jusos Osnabrück an.

„Die Stadt Osnabrück darf die Musiker*innen am Limberg nicht alleine lassen und muss sich ihrer Verantwortung bewusst werden, geeigneten Raum für die Künstler*innen zu schaffen. Die Stadt Osnabrück und der Kulturausschuss müssen umgehend eine erschwingliche Alternative für Musiker*innen schaffen“, fordert der Osnabrücker Jungsozialist Nico Möller.