Die Jusos Osnabrück-Stadt unterstützen die Forderungen der Veranstalter*innen der Fridays For Future Demos, welche bei der Großdemonstration am 15.03.2019 von über 1000 Teilnehmer*innen lautstark eingefordert wurden.

Als ersten Punkt führen die Osnabrücker Jungsozialist*innen den endgültigen Ausstieg der Stadtwerke aus der Kohlekraft an. “Es kann nicht sein, dass die Stadtwerke sich als Vorreiter für zukunftsfähige Technologien sehen und trotzdem weiterhin Anteile an Kohlekraftwerke halten”, so David Olef, Vorsitzender der Jusos Osnabrück-Stadt. Darüber hinaus müsse, nach Meinung der Jusos, die Stadt Osnabrück den Radverkehr stärker fördern. “Osnabrück muss sich durch eine abgasfreie Innenstadt auszeichnen. Die Stadt sollte dies durch eine aktive Unterstützung stärker vorantreiben”, fordert die Vorsitzende Melora Felsch. Die dritte Forderung bezieht sich auf einen besseren Aufbau und eine sinnvolle Taktung der Busse, damit der öffentliche Nahverkehr für alle Osnabrücker*innen attraktiver wird. “Es muss möglich sein, sich auch ohne extremen Aufwand ohne Auto durch die Stadt zu bewegen”, so die beiden Vorsitzenden der Osnabrücker Jusos. “Im Zuge dessen muss der ÖPNV auf lange Sicht kostenfrei werden. Ein wichtiger Schritt hin zu einem attraktiveren ÖPNV in Osnabrück wäre zunächst ein günstigeres Ticketangebot”, so Melora Felsch weiter. Die Jusos Osnabrück forderten in der Vergangenheit bereits das kostenlose Schüler*innen Ticket, ein logischer Folgeschritt sei der kostenlose ÖPNV.

Die Jusos Osnabrück unterstützen sowohl die Idee von Fridays For Future als auch die vier Kernforderungen der jungen Demonstrant*innen. “Es macht uns stolz wie viele junge Menschen sich politisch engagieren und für ihre Interessen einstehen. Die Osnabrücker Politik sollte sich diesen Appell der jungen Generation zu Herzen nehmen und Osnabrück zu einem klimapolitischen Vorreiter machen”, fordert David Olef.