Nach einer grandiosen Demonstration gegen das Niedersächsische Polizei- und Ordnungsgesetz (NPOG) in Osnabrück, stand für uns am vergangenen Samstag die nächste wichtige Etappe im Kampf gegen die Ausweitung des NPOGs vor der Tür. Bereits am Osnabrücker Bahnhof versammelte sich eine große Menschenmenge aus verschiedensten Organisationen, die alle nach Hannover zur Demonstration wollten.

In Hannover angekommen, waren wir von dem gewaltigen Andrang im und vor dem Bahnhof überwältigt. Uns war klar, dass die Demonstration viele Menschen mobilisieren würde, aber mit so vielen Demonstrant*innen hatten wir nicht gerechnet. Deshalb waren wir schon von Beginn an motiviert, an diesem Tag ein denkwürdiges Zeichen gegen das NPOG zu setzen.

Gegen 13:30 Uhr setzte sich der massive Demonstrationszug vom Bahnhof Richtung Landtag in Bewegung. Gemeinsam mit über 130 Organisationen und 15000 Teilnehmer*innen konnten wir ein eindrucksvolles Signal gegen das NPOG senden, dass zeigte wie groß der Nachholbedarf ist und wie unzufrieden wir mit der aktuellen Gesetzesvorlage sind. Aus diesem Grund fordern wir immer noch massive Verbesserungen durch unsere Landesregierung ein.

Bei der Abschlusskundgebung sprachen sich politische Jugendorganisationen, Bürgerrechtler*innen, Anwält*innen, Gewerkschafter*innen und andere Sprecher*innen gegen unnötige und unverhältnismäßige Einschränkungen der Freiheitsrechte aus.

„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren“.
Benjamin Franklin

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