Hasepost:

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD – Osnabrück Stadt (JUSOS) zeigen sich irritiert über die Hetzjagd gegen ihren Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert. Dieser hatte in einem Interview mit der Zeit am 01.Mai seine Haltung zum Sozialismus dargelegt.

“Wir sind verwundert darüber, dass Kevin für Wiedergaben des SPD Grundsatzprogrammes und dem konsequenten Vertreten einer Politik für Arbeitnehmer*innen und Geringverdienende so stark angegangen wird, auch aus unserer eigenen Partei. Aus unserer Sicht ist es unabdingbar, wenn man ein gutes Leben für alle vor Augen hat, dass die aktuell herrschenden kapitalistischen Verhältnisse hinterfragt werden müssen“, so Melora Felsch, Vorsitzende der Jusos. „Der demokratische Sozialismus bleibt für uns die Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung für uns eine dauernde Aufgabe ist“, zitiert David Olef, Vorsitzender der Jusos, das SPD-Grundsatzprogramm.

„Gerade in der Diskussion über zu knappen und teuren Wohnraum zeigt sich, dass das Vertrauen in die Regelungskraft des freien Marktes in der breiten Bevölkerung nicht mehr gegeben ist. Auch in Osnabrück sindviele Menschen für kollektiv organisierte Eigentumsformen offen, beispielweise in Form einerWohnungsbaugesellschaft“, erklärt Patrick Kunze, Juso-Mitglied und aktiv im Bündnis für die kommunale Wohnungs baugesellschaft.

Mieten sollen gesenkt werden
Durch die Einrichtung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft erhoffen sich die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in Osnabrück, nachhaltig die Mieten senken zu können, um so ein gutes Wohnen für alle Menschen zu ermöglichen.

„Die Jusos sehen sich in der Pflicht, konsequent für eine bessere Welt einzutreten, und dabei gerade den Schwächeren in unserer Gesellschaft beizustehen. Die Debatte um Besitz ist in Deutschland derartig ideologisch aufgeladen, dass ein vernünftiges Gespräch über Alternativen zum Kapitalismus nicht möglich zu sein scheint.“ führt Tom Krümmel, Jusos Mitglied weiter aus. „Wir haben die besseren Argumente! Deshalb haben wir keine platten Sprüche nötig und stehen jeder Debatte offen gegenüber. Sie muss nur sachorientiert und faktenbasiert geführt werden“, mahnt Benno Bals, stellvertretender Vorsitzender an, an.

Bild Von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0, Link